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Patrick VOGEL (tenor)
 


 

 

wurde 1982 in Berlin geboren und studiert in seiner Heimatstadt Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Roman Trekel, in der Liedklasse von Wolfram Rieger sowie bei Prof. Julia Varady. Bei den FESTTAGEN im Frühjahr 2005 gab er sein Debüt an der Lindenoper in der Partie des dritten Knappen in der Premiere von Richard Wagners Parsifal unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. Seitdem folgten dort mehrere kleine bis mittlere Partien: erster Geharnischter in Mozarts Zauberflöte, Malcolm in Verdis Oper Macbeth, die Partie des dritten Juden in Richard Strauss’ Oper Salome, Haushofmeister in Strauss’ Rosenkavalier, Heinrich der Schreiber in Wagners Tannhäuser, Eislinger in Wagners Meistersinger sowie Student aus Wittenberg in Busonis Faust.

In diesem Rahmen erfolgte eine Arbeit mit Dirigenten wie Michael Gielen, Daniel Barenboim, Philippe Jordan, Dan Ettinger, Max Renne, Asher Fisch, Julien Salemkour und Karl-Heinz Steffens zusammen. Gastspiele in Luxenbourg, Frankreich, Spanien und Japan.

Patrick Vogel nahm mehrfach an Meisterklassen von Willy Decker und Peter Konwitschny sowie Dietrich Fischer-Dieskau, Thomas Quasthoff und Irwin Gage teil. Des Weiteren war er im Jahr 2006 Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Wiesbaden. Im Rahmen eines Meisterkurses mit der Lautten Compagney unter der Leitung von Wolfgang Katschner sang er die Partie des Ulisse aus Monteverdis il ritorno d’ulisse in patria. Im Juni ’08 debütierte er als Tamino in Christof Hagels vielbeachteter Produktion die Zauberflöte in der U-Bahn.

Neben dem Operngesang widmet er sich dem Liedgesang und interpretiert Passionen und Oratorien. Zu seinem Repertoire gehören Händels Messiah, Berlioz’s l’enfance du christ, Janácèks Otcenas sowie die Evangelistenpartien in Bachs Johannespassion, dem Weihnachtsoratorium und einige Bach-Kantaten. Am Konzerthaus Berlin sang er das Mozart Requiem und wirkte dort in mehreren Opernproduktionen mit, zuletzt erfolgte dort die Hauptpartie in Sylvano Bussottis Stück Sylvano Silvano.

Derzeit Partie des Decio in Vivaldis Oper Ottone in Villa am Schloß Britz – Premiere am 11. Juli – Regie: Wolfgang Ansel, musik. L.: Anna Shefelbine.

VERDI: Macbeth [3:54]
Arie des MacDuff "Ah la paterna mano"

von WEBER: Der Freischütz [6:52]
Arie des Max "Nein, länger trag' ich nicht die Qualen"

DONIZETTI: L'elisir d'amore [4:32]
Arie des Nemorino "Una furtiva lagrima"